Geschichte der Motorsportabteilung

Zusammengestellt von Klaus-Peter Reimer

Lassen Sie mich nun mit dem Gründungsjahr 1961 beginnen:

Am 19. März 1961 wurde die Motorsportabteilung des Polizeisportvereins Gelsenkirchen e.V. im ADAC gegründet. 1. Vorsitzender dieser Vereinigung war POK Viktor. Auf der Gründungsversammlung erörterte er zunächst Zweck und Ziel der Gründung und gab die bisher erzielten Ergebnisse der Vorverhandlungen mit dem ADAC bekannt. Danach ist es jedem Polizeibeamten, der Mitglied des PSV ist, möglich, für einen ermäßigten Jahresbeitrag Mitglied des ADAC zu werden. Voraussetzung dafür war, dass die Abteilung Motorsport innerhalb des PSV nach den Satzungen des ADAC gegründet, d. h., dass ein unabhängiger ordentlicher Vorstand gewählt wurde. So entstand dann die MSA des PSV. Die ersten Vorstandsmitglieder waren die Herren Viktor, Zallmann, Dithmer, Hemsing, Wittmann, Heitmann und Kopf. Am 25. 4. 1961 trat man nach der Gründungsversammlung zu der ersten Mitgliederversammlung zusammen. Um 16.50 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende Viktor die Versammlung im Unterrichtsraum des Polizeipräsidiums in Buer und begrüßte die so zahlreich Erschienenen. Der Raum erwies sich fast als zu klein, denn etwa 100 Mitglieder füllten ihn bis auf den letzten Platz. Aktivität zeigte man noch nicht, man steckte ja schließlich noch in den Kinderschuhen. Dies sollte sich aber in den folgenden Jahren merklich ändern.

1962:

Das größte Ereignis des Jahres 1962 war zweifellos die 17. Internationale Polizeisternfahrt nach Brügge (Belgien), zu der erstmalig eine geschlossene Mannschaft gemeldet hatte. Diese bestand immerhin aus 11 Fahrzeugen mit 16 Mitgliedern, außerdem waren 11 Angehörige mit. Eine besondere Überraschung für alle Teilnehmer war, als den Mitgliedern der MSA als erster Pokal in der Geschichte der MSA der 23. Preis überreicht wurde. Die herzliche Aufnahme und Kameradschaft unter den internationalen Sternfahrern wird allen unvergessen bleiben. Weiter nahm man am Tag des Motorsports in Bocholt teil, außerdem meldeten sich 28 Teilnehmer zum ADAC-Heimatwettbewerb.

1963:

In diesem Jahr gab es die ersten Änderungen im Vorstand. Hein Dithmer wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt, den Posten des Sportleiters übernahm Franz Uppenkamp. Der Mitgliederstand betrug am 31. 12. 1963 immerhin schon 265 Mitglieder.

Auch 1963 nahm man an einer Internationalen Polizeisternfahrt teil. Es war die 18.; sie führte nach Remscheid. 17 Fahrzeuge mit 35 Teilnehmern waren dabei, und sie belegten den 62. Platz. 1963 wurde such die erste Automobilsternfahrt nach Stuttgart durchgeführt. Die MSA war mit 7 Fahrzeugen und 18 Teilnehmern vertreten, hätte sie ein Fahrzeug mehr gemeldet, wäre ihr der erste Platz sicher gewesen, so Iandete sie auf dem 2. Platz.

Endlich konnte 1963 der schon lange gehegte Plan durchgeführt werden, einen Clubmeister zu ermitteln. Gewertet wurden eine im Mai durchgeführte Orientierungsfahrt und ein später durchgeführtes Geschicklichkeitsturnier. Aller Anfang war schwer Das bestätigte sich auch hier. Zunächst war es nur einigen Vorstandsmitgliedern zu verdanken, dass der Plan überhaupt zur Durchführung kam. Die Teilnahme war an diesen Veranstaltungen sehr spärlich. Dabei werden die meisten Mitglieder, die mitgemacht haben, heute noch bestätigen, dass diese erste Veranstaltung sehr viel Spaß gemacht hat, obwohl fast keiner Erfahrungen hatte. Zu beiden Veranstaltungen erschienen je 24 Mitglieder. Als erster Clubmeister wurde Hermann Stöckmann geehrt und mit einem Wanderpokal belohnt. Vizemeister wurde Theo Hemsing.

1964:

Ganz groß traten im Jahre 1964 unsere Sternfahrer in Erscheinung. Erstmalig hatte die Motorsportabteilung zu einer Fahrt in den Frühling, zur 10. internationalen Automobilsternfahrt nach Meran, eingeIaden. Das Echo war sehr groß, 22 Fahrer machten sich mit 23 Beifahrern auf die weite Fahrt. Wohl kaum einer ist enttäuscht worden. Die Überraschung war vollkommen, als Walter Wittmann bei der Preisverteilung einen wunderschönen Pokal in Empfang nehmen konnte. Der Club erreichte von 142 teilnehmenden Ortsclubs den 8. Platz.

Ein noch größerer Erfolg war bei der 2. internationalen ADAC-Sternfahrt Stuttgart zu verzeichnen. Die Mannschaft wies die stattliche Zahl von 23 Fahrern und 15 Beifahrern auf. Die Mühe hatte sich gelohnt, der 1. Platz gehörte der MSA. Zur 19. internationalen Polizeisternfahrt nach Blackpool (England) konnte die MSA nur mit einem Teilnehmer aufwarten. Dies lag wohl an der teueren und schwierigen Überfahrt zur Insel.

1964 sah man schon, dass mehr Mitglieder für die MSA Interesse zeigten. Bei den durchgeführten Veranstaltungen für die Clubmeisterschaft (an der Orientierungsfahrt nahmen 31, beim Geschicklichkeitsturnier 23 Mitgliederteil), sah man das immer größer werdende Interesse auf motorsportlichem Gebiet.

Clubmeister 1964 wurde Lutz Neumann, Vizemeister Helmut Reinhoff.

Einige Zahlen aus dem Jahre 1964 dürften in der heutigen Zeit wohl sehr interessant sein. Die Preise für einen Liter Normalbenzin betrugen bei der MSA 0,44 DM und für Superbenzin 0,51 DM. Wer hätte damals gedacht, dass man 37 Jahre später den vierfachen Preis bezahlen muss!?

1965:

Wenn es im Jahre 1965 überhaupt einen Rückschlag gegeben hat, dann in finanzieller Hinsicht. Nicht, dass Geld sinnlos verwirtschaftet worden ist, sondern in Unkenntnis sind Fehler unterlaufen, die uns das Finanzamt angekreidet hat. Der Umsatz war laufend ordnungsgemäß versteuert worden. Bei einer Überprüfung durch das Finanzamt wurde im Juli 1965 festgestellt, dass die MSA grundsätzlich als gemeinnütziger Verein anerkannt würde, wenn sie im Rahmen des ADAC nach den Richtlinien des ADAC-Verwaltungsrates ideelle Ziele auf dem Gebiet des Kraftfahrsportes verfolgt. Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb des Kraftstoff-Verbrauchs bedinge jedoch die Zahlung einer Körperschaftssteuer in Verbindung mit der Gewerbesteuer. Dafür wurden zwei Gründe angegeben: Dem Verein haben sich Mitglieder angeschlossen, die lediglich billiger tanken wollten und durch den Kraftstoffverkauf ist ein Wettbewerb zu anderen steuerpflichtigen Betrieben (Tankstellen) gegeben. Weil aus diesen Gründen in dem Kraftstoffverkauf ein steuerschädlicher wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb zu sehen ist, müssen die Überschüsse sowohl der Körperschaftssteuer als auch der Gewerbesteuer unterworfen werden. Aus diesen Fehlern hatte man schnell gelernt und in den Folgejahren kam es zu keinerlei Schwierigkeiten mehr auf steuerlichem Gebiet.

Auch 1965 nahmen viele Mitglieder an den internationalen Sternfahrten teil. Nach Meran waren 16 Fahrer und 21 Beifahrer unterwegs, und man erreichte den 6. Platz. Auch in Stuttgart konnte man wieder Erfolge verbuchen:

Lesen Sie nun, was in der September-Ausgabe unserer Vereinszeitschrift über diese Fahrt geschrieben stand. Die Begeisterung spiegelt sich sogar in diesem Bericht wieder:

Wie bereits schon berichtet, wird alljährlich zu Pfingsten von der Motorsportabteilung des PSV Stuttgart, unter der Schirmherrschaft des Herrn Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, eine Internationale Automobil-Sternfahrt durchgeführt, die zehn Jahre hintereinander bis 1972 ausgetragen wird. Von Jahr zu Jahr nehmen immer mehr Teilnehmer aus dem In- und Auslande daran teil. Ein gutes Zeichen, dass gerade diese Sternfahrt sehr beliebt ist.

Auch in diesem Jahr hatte die Motorsportabteilung des PSV Gelsenkirchen ihre bisher in den vergangenen Jahren errungenen ersten Preise zu verteidigen. Nach rechtzeitiger Bekanntmachung und unermüdlicher Kleinarbeit zum Gelingen der Sternfahrt, hatten sich wieder mal der erste Vorsitzende, PHM Dithmer, und der erste Schriftführer, POM Wittmann, ausgezeichnet und 25 Fahrzeuge mit ihren Angehörigen vom PSV Gelsenkirchen auf die 500 km lange Strecke geschickt. Alle Fahrzeuge hatten ihr Ziel erreicht. Die Motorsportler des PSV Gelsenkirchen Iießen sich bei ihrer Ankunft etwas Besonderes einfallen, was den Veranstaltern sehr viel Freude bereitete: alle Fahrzeuge sammelten sich vor dem Ziel am Schloss Solitude. Dort wurde am ersten Fahrzeug das Stander des PSV gesetzt und sämtliche Fahrzeuge wurden außerdem mit den Farben des PSV geschmückt. Es war ein schönes Bild und so mancher Teilnehmer zückte seinen Fotoapparat, um eine Erinnerung festzuhalten. Anschließend wurde gemeinsam ans Ziel gefahren und gemeldet. Der Veranstalter war erstaunt, dass die Gelsenkirchener in so großer Anzahl dort erschienen, was sich nachher in der Preisverteilung, im Kursaal von Bad Cannstatt, bemerkbar machte.

Im großen Kursaal von Bad Cannstatt fand am ersten Pfingsttage ab 17.00 Uhr die Preisverteilung, eine Tombola, und anschließend ein erstklassiges Varieteprogramm, statt. Es waren etwa 800 bis 900 Personen, die an der Sternfahrt teilgenommen hatten, erschienen. Das Polizeimusikkorps der Schutzpolizei Stuttgart umrahmte die Veranstaltung musikalisch.

Unter den Gelsenkirchener Motorsportlern war eine helle Freude, als die Preise bekannt gegeben wurden und alle Rivalen staunten, dass es den Gelsenkirchenern auch in diesem Jahr gelungen war, so hervorragend abzuschneiden.
1. Preis PSV Gelsenkirchen mit 44.212,5 Punkten,
1. Preis Meistbeteiligung Inland mit 53 Teilnehmern,
1. Preis für das kleinste Fahrzeug errang PHW Müller mit seiner Rabeneick 46 ccm.

Außerdem noch ein Mannschafts-Erinnerungspreis. Alle Fahrer wurden noch mit einer Sternfahrerplakette des Jahres 1965 ausgestattet.

Somit hat der PSV Gelsenkirchen bei dieser Sternfahrt alles ausgeschöpft was auszuschöpfen war. Ein voller Erfolg. Sämtliche Trophäen zieren nun den Trophäenschrank im Präsidium. 21 Teilnehmer vom PSV Gelsenkirchen nutzten die Gelegenheit bei Spazierfahrten in der Schwäbischen Alb aus und fuhren eine vom ADAC-Motorsportverein Frickenhausen ausgeschriebene Sternfahrt an. (Frickenhausen liegt etwa 30 km von Stuttgart entternt). Dort trugen sich die Fahrer ein und konnten ebenfalls eine schöne Sternfahrerplakette in Empfang nehmen. Es kann jetzt schon mit Bestimmtheit angenommen werden, da8 der PSV dort einen guten Platz belegt und bald der Preis zugeschickt wird.

Hinsichtlich der gesamten Veranstaltung wäre noch zu berichten, dass die Sternfahrer aus dem Auslande, aus Österreich, Italien, Schweiz, Holland und Frankreich kamen. Aus dem Inland, u. a. Hamburg, Dortmund, Berlin, Hannover, Bielefeld, Frankfurt, Idstein, Bad Homberg, Mannheim, Heidelberg, um nur einige Städte zu nennen.

In der Einzelwerung siegte Heinrich Wolf vom MSC Obertürkheim mit 19.320 Punkten. Er was aus Hammerfest in Norwegen gestartet. Andere starteten u. a. aus Casablanca, Opdal, Stockholm, Oslo, Skagen, Wien usw. Es ist daher zu verstehen, dass diese Fahrer ihre UrIaubsrückreise zu dieser Sternfahrt nach Stuttgart ausnutzten und dadurch einen schönen Erfolg zu buchen hatten. Auch kann wieder gesagt werden, da8 sich der Veranstalter sehr viel Mühe gemacht hat, um die III. Internationale Automobil-Sternfahrt zu einem vollen Erfolg für alle Beteiligten zu machen. Dem Vorstand der Motorsportabteilung des PSV Stuttgart unter der Führung von Herrn Curt Merkel sei an dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank gesagt. Bis zum nächsten Jahr!
Bericht von: F. Kopetsch

Die Internationale Polizeisternfahrt führte 1965 nach Thun in die Schweiz. Dort erreichten die 17 Fahrer den 15. Platz.

Clubmeister wurde Fred Schüler, Vizemeister Franz Uppenkamp. Ende 1965 betrug der Mitgliederstand 348.

1966:

Auch 1966 gab es wieder ein großes Angebot von internationalen Sternfahrten. In Meran waren 17 Fahrer, der 7. Platz war die Belohnung für die MSA. An der 4. Internationalen Sternfahrt Stuttgart beteiligten sich 14 Fahrer. Es gab wieder zwei erste Plätze und einen zweiten Platz. Clubmeister wurde wiederum Fred Schüler, Vizemeister wieder Franz Uppenkamp.

1967:

Bei der Jahreshauptversammlung kam es zu einigen Umbesetzungen im Vorstand. 2. Vorsitzender wurde Franz-Ferdinand Schmidt. Sportleiter Fred Schüler. Darüber hinaus wurde ein technischer Berater gewählt, diesen Posten übernahm Franz Uppenkamp. Sehr erfreulich waren die Ergebnisse auf motorsportlichem und touristischem Gebiet. Vor allem deswegen, weil sich neben der Teilnehmerzahl auch die Erfolge vergrößerten. Traditionsgemäß standen die internationalen Sternfahrten nach Meran und Stuttgart wieder im Vordergrund. In Meran erreichten die 20 Fahrer den 8. Platz, und auch in Stuttgart gab es wieder vier 1. Plätze, einen 2. Platz und einen 4. Platz.

Die Verkündung des Clubmeisters fand, wie schon in den letzten Jahren, bei einem Clubfest statt. Der Pokal ging an Franz Uppenkamp.

1968:

An der durchgeführten Jahreshauptversammlung nahmen leider nur 53 Mitglieder teil. Ein neuer Posten wurde im Vorstand eingeführt: ein Pressewart, diesen übernahm Günther Müller. Aber wie aus den Protokollen der MSA hervorgeht, bestand er nicht lange. Erst im Jahre 1973 wurde dieser Posten erneut besetzt. Das Ressort "Presse" wurde bis dahin sehr vernachlässigt. So sind heute keine alten Pressemeldungen mehr aufzutreiben. Dies ist ein Versäumnis der Vergangenheit, das heute nicht mehr gutzumachen ist.

Erfolgreichste Sternfahrt war wieder Stuttgart. 21 Fahrer und 14 Beifahrer brachten wieder mehrere Pokale mit nach Hause.

Clubmeister wurde Günther Müller, Vizemeister Josef Otte. Als Novum konnte dank eines von Herrn Karl Hundertmark gestifteter Wanderpokal erstmalig einem Clubsieger überreicht werden. Zum Erwerb zählten alle mitgemachten Veranstaltungen des ADAC jeder Art. Es sollte damit die Aktivität belohnt werden. Erster Clubsieger wurde ebenfalls Günther Müller.

 

 1969:

 Sehr interessant war die Jahreshauptversammlung. Als Nachfolger für den nicht mehr kandidierenden Hein Dithmer wurde von der Versammlung Walter Wittmann gewählt. Schriftführer wurde Berthold Schmidt und technischer Berater H. Dithmer.

 1969 gab es wieder eine Reihe internationalen Veranstaltungen, doch waren die Erfolge nicht so groß. Die 24. Internationale Polizeisternfahrt führte uns nach Wien.

 1969 wurde erstmals eine Ausfahrt mit Waisenkindern gemacht. Clubmitglieder stellten ihre Fahrzeuge zur Verfügung. Diese Veranstaltung hatte in der Öffentlichkeit einen breiten Raum eingenommen und ist als lobenswert herauszustellen, weil sie unseren CIubgedanken als förderlich erwies. Die "Westfälische Rundschau" GE veröffentlichte dazu am 9. Mai 1969 folgenden Artikel:

 

Steppkes reisten wie die Queen: Ausflug mit Flagge und Eskorte!

Ordnungshüter fuhren Waisenkinder nach Kleln-Reken spazieren

Eskortiert wie Queen Elizabeth gingen die Steppkes auf die Reise. Mit einer Flagge an der Spitze der stattlichen Kolonne und beinahe 20 Staatskarossen, die freilich nicht aus Rolls-Royce-Werkstätten stammten, sondern bei VW, Opel und Ford montiert waren. Flottgemacht hatten Mitglieder der Motorsportabteilung des Polizeisportvereins Gelsenkirchen im ADAC die Wagenschlange. Gestern Nachmittag, pünktlich um 14 Uhr, parkten die Beamten ihre Gefährte in vorbildlicher Polizeimanier" auf dem Hof des St.-Elisabeth-Stiftes in Erle und baten 32 Waisenkinder zwischen 12 und 14 Jahren mit ihren Begleitern zur Ausflugsfahrt auf die Polster. Spielgeräte fuhren im Kofferraum mit, denn angesichts des grauverhangenen Maihimmels, aus dem der erste Regen tropfte, hatten die polizeilichen Gastgeber vorgesorgt. Zwar standen in Klein-Reken neben Kaffee- und Abendbrottafel ein Besuch im Märchenwald und im Tierpark auf dem Programm, doch lagen große Kisten mit Süßigkeiten bereit, um an einem etwa verregneten Nachmittag im "Alten Garten" von Klein-Reken die Sieger aus Eierlauf, Sackhüpfen und Autorennen belohnen zu können. Zum erstenmal hatte gestern die Motorsportabteilung die Waisenkinder eingeladen und fand mit solcher Initiative sowohl im St.-Elisabeth-Stift als auch im Präsidium so viel Zustimmung, dass sogar Spenden zur Finanzierung des Ausfluges eingingen. Und Polizeipräsident Rolf Conrad sagte für den Spätnachmittag seinen Besuch in Klein-Reken an.

 

Aber such ein Geschicklichkeitsturnier, welches öffentlich auf dem Hauptmarkt durchgeführt wurde, fand guten Anklang. Dieses Turnier wurde in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Gelsenkirchener Automobilclub (AGAC) durchgeführt. Die WAZ GE meldete hierzu am 29. September:

Eimer mit Wasser für Verkehr ungeeignet - Damen schneidig wie Männer

Beim ADAC Turnier

Als Auftakt anläßlich der Gelsenkirchener Werbewoche führte der ADAC auf dem Hauptmarkt ein Geschicklichkeitsturnier für Autofahrer durch. Es stand unter dem Motto "Preis um den Hauptmarkt".

Die Werbegemeinschaft hatte viele Preise gestiftet. Das Turnier, als Beitrag zur Verkehrssicherheit gedacht, stand unter Leitung des Vorsitzenden Wittmann und Sportleiters Uppenkamp der Motorsportabteilung des Polizei-SV im ADAC sowie des ADAC-Sportleiters Landsmann. Über 100 Autofahrer, darunter einige Damen, die einer Sonderwertung unterlagen, zeigten bei sieben schweren Aufgaben ihre Fahrkünste.

Einen mit Wasser gefüllten Plastikeimer mit der linken Hand aufzunehmen und außerhalb des Fahrzeuges durch die Gasse zu transportieren, war als Spiel zu betrachten und nicht für den Verkehr geeignet. Wurde die Aufgabe nicht erfüllt, erhielt der Fahrer Strafpunkte. Die beste Punktzahl wurde gewertet und ermittelte den Sieger. Über sechs Stunden zog sich das Turnier hin. Viele Zuschauer spendeten Beifall.

Die Ergebnisse

Bei den Damen siegte Loni Bulla (Westerholt), 12 Fehler, 3.23,8 Min., 2. Barbara Lindemann (Erle), 6 Fehler, 7,33 Min. Vorjahressieger D. Klopf (Duisburg) war wieder in Form und Iieß sich mit 0 Fehlern, 2,42 Minuten, den Sieg nicht nehmen. 2. M. Bulla (Westerholt), 0 Feh­ler, 3,07,4 Min. 3. W. Wittmann (PSV), 0 Fehler, 3,08,6 Minuten.

 Clubmeister wurde Fred Schüler, Vizemeister W. Wittmann und Söhne. Der Titel des Clubsiegers ging ebenfalls an Walter Wittmann.

 

1970:

Bei der Jahreshauptversammlung wurde Dietrich Schramm zum 2. Vorsitzenden gewählt. Auch Kurt Krampitz kam als Beisitzer in den Vorstand.

 1970 setzten sich die Erfolge bei den Sternfahrten fort. So kam man bei der internationalen Polizeisternfahrt nach Hamburg auf den 26. Platz. Sehr groß war der Pokalempfang bei der Sternfahrt nach Stuttgart. So gab es wieder vier 1. Plätze und einen 2. Platz. Auch 1970 wurde wieder eine Ausfahrt mit Waisenkindern gemacht.

 Clubmeister 1970 wurde Walter Wittmann, Vizemeister Günther Müller. Clubsieger wurde ebenfalls Walter Wittmann.

 

1971:

 Auch 1971 fuhren Mitglieder der MSA nach Meran und nahmen an der internationalen Polizeisternfahrt nach Luzern teil. Hierzu die WAZ GE vom 22. September 71:

43 Wagen gingen von GE auf Sternfahrt nach Luzern

Motorsportabtellung belegt guten vierten Platz

Mit Siegeslorbeeren kehrte die GE-Motorsportabteilung des Polizeisportvereins im ADAC von einer internationalen Sternfahrt nach Luzern zurück. Unter dem Vorsitzenden Wittmann belegten die Gelsenkirchener, die am 12. und 13. September mit 43 Wagen und 78 Personen gestartet waren, hinter Berlin, Wien und Hamburg den vierten Platz.

Geschlossen meldeten sie sich mit ihr geschmückten Wagen am 14. September am Ziel. Insgesamt trafen sich 4000 Teilnehmer mit 1800 Fahrzeugen. Neben einem internationalen Verkehrskongress waren die Gelsenkirchener auch an einem "Geschicklichkeitsturnier auf spielerische Art" beteiligt, das Wittmann in Zusammenarbeit mit dem ADAC jetzt auch auf dem Hauptmarkt plant.

Unter den ersten 15 von 400 Teilnehmern gewannen als erster Michael Röthling und zweiter Peter Wittmann Silberteller als Preise. Die Gelsenkirchener waren auch Gäste bei einem Festabend mit Schweizer Folklore.

 Clubmeister 1971 wurde Jürgen Stockmann, Vizemeister Wilhelm Wania. Clubsieger wurde ebenfalls Jürgen Stockmann.

 

 1972:

 An der Meraner Sternfahrt nahmen 17 Fahrer teil, und dafür gab es leider nur einen 18. Platz. 42 Fahrzeuge und etwa 80 Teilnehmer der MSA nahmen an der Internationalen Polizeisternfahrt nach Kassel teil. Mit dieser Sternfahrt begann eine internationale Siegesserie der MSA. Auch konnte der Kreis der Teilnehmer aus GE erweitert werden. Dies mag zum Teil auch an der hervorragenden Organisation seitens des Vorstandes liegen. WAZ-Mitarbeiter kpr. veröffentlichte am 27. Juni 72 folgenden Artikel:

Mit neun Pokalen aus Kassel zurück - Polizei-Sportverein glänzt bei Sternfahrt

"Ab nach Kassel" - so lautete das Motto der 27. internationalen Polizeisternfahrt Kassel (fast 2500 Teilnehmer). Die Motorsportabteilung (MSA) des Polizei-Sportvereins Gelsenkirchen war mit 80 Sternfahrern und 42 Fahrzeugen vertreten und belegte damit vor Wuppertal und München den ersten Platz in der Mannschaftswertung. In der Einzelfahrerwertung kamen Herbert Reimer auf den ersten und Kurt Godehardt auf den dritten Platz.

Höhepunkt - auch für die Bürger Kassels - war ein Autokorso zum SchIoss Wilhelmshöhe. Die GE-Fahrzeuge trugen jeweils ein Plakat mit dem Gelsenkirchener und dem Kasseler Stadtwappen und der Aufschrift: "Gelsenkirchen grü8t Kassel: Ein Förderturm stand auf dem Dach des ersten Wagens. Die Jury vergab dafür den zweiten Platz an die MSA.

Ebenfalls auf den zweiten Platz kamen in der Damenwertung Ingrid Henschel und Hilde Kaiser. Im Geschicklichkeitsturnier waren Ewald Magrowski, Jürgen Stockmann und Peter Wittmann erfolgreich. Erster Vorsitzender W. Wittmann: "So ,beladen' sind wir noch nie zurückgekehrt. Mit neun Pokalen ist das unser größter Erfolg."

 Werner Pawlak hatte bei der Korsofahrt dieser Sternfahrt einen Förderturm auf dem Dach seines Fahrzeuges montiert. Ein kleiner Junge, der am Straßenrand stand, meinte: "Schau 'mal, Mutti, eine abgebrannte Kirche!“ Ein Schmunzeln konnten wir uns nicht verkneifen.

 Sehr groß war 1972 auch die Teilnahme an den clubinternen Veranstaltungen. An den Turnieren (Orientierungsfahrten und Geschicklichkeitsturnier) nahmen über 100 Mitglieder teil.

 Clubsieger wurden Walter Wittmann und Jürgen Stockmann, Clubmeister Ernst Grahn, Vizemeister Jürgen Stockmann. Damensiegerin wurde Ingrid Henschel. Dieser Pokal wurde zum ersten Male verliehen.

 

 1973:

 Zu einer wesentlichen Umbildung im Vorstand kam es bei der Jahreshauptversammlung. Der Vorstand setzte sich nach der Wahl wie folgt zusammen: 1. Vors. Walter Wittmann, 2. Vors. Herbert Reimer, Sportleiter Michael Röthling, Schriftführer Berthold Schmidt und Jürgen Stockmann, Schatzmeister Theo Hemsing und Kurt Krampitz, Beisitzer Hein Dithmer und Angela Röthling, Pressereferent Klaus-Peter Reimer, Verkehrsreferent Dietrich Schramm.

 Erfolge waren wieder zu verbuchen. In Meran kamen unsere Mitglieder auf den 8. Platz und bei der Internationalen Polizeisternfahrt nach Klagenfurt gab es einen 2. Platz. In Österreich war die MSA mit 47 Fahrzeugen und über 100 Personen vertreten. Dies war der absolute Teilnahmerekord seit Bestehen der MSA. Aus Stuttgart wurden ebenfalls wieder Pokale mitgebracht.

 Clubmeister wurde Jürgen Stockmann, Vizemeister Michael Röthling. Clubsieger wurde Herbert Reimer. Den Titel der Damensiegerin erhielt Angela Röthling.

 

 1974:

 Bei der Jahreshauptversammlung gab es nur eine Umbesetzung im Vorstand. Der erste Schriftführer trat zurück, diesen Posten übernahm Michael Röthling zusätzlich. 3. Beisitzer wurde Wolfgang Fechner.

 Trotz Energiekrise konnte das Jahr mit Zufriedenheit abgeschlossen werden. Zwar waren alle Sorgen in dieser Richtung zu Beginn des Jahres wohl begründet, kamen aber Gott-sei-Dank nicht zur Auswirkung. Im Gegenteil, 1974 wurde das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der MSA. Die Touristik war, von einigen Ausnahmen abgesehen, nicht so lukrativ wie gewohnt. Schuld daran war ebenfalls die Wirtschaftslage zu Beginn des Jahres. Zur Sternfahrt nach Meran meldeten sich 17 Teams und sie belegten den 16. Platz in der Mannschaftswertung. Auch die jährlich stattfindende Internationale Polizeisternfahrt fiel aus organisatorischen Gründen ins Wasser, ebenso die Sternfahrt nach Stuttgart. Im ersten Fall fand sich kein Organisator. In beiden Fällen spielte aber die sogenannte Ölkrise die entscheidende Rolle. Da aber eine IPMC-Sitzung Iaut Satzung abgehalten werden musste, fand sich der PMC Kassel bereit, diese in Verbindung mit einer Zielfahrt durchzuführen. Für 8 Sternfahrer hieß es wieder "Ab nach Kassel".

 Den Höhepunkt bildete zweifellos die von der MSA ausgeschriebene "I. Internationale Zielfahrt nach Gelsenkirchen". Trotz vieler Schwierigkeiten vor, während und nach der Veranstaltung kann man jetzt sagen, dass sie ein voller Erfolg war. Insgesamt beteiligten sich 228 Personen aus dem In-und Ausland an dieser Zielfahrt.

 Wie in jedem Jahr wurde mit dem Clubfest das Clubjahr abgeschlossen. Damensiegerin wurde Monika Wittkowski, Clubsieger Holger Wittmann und Clubmeister Klaus-Peter Reimer.

 

 1975:

 Durch Rücktritte mussten einige Posten neu besetzt werden. Nach der Jahreshauptversammlung setzte sich der Vorstand wie folgt zusammen: 1. Vors. Walter Wittmann, 2. Vors. Herbert Reimer, Sportleiter Karl Heinz Miller, Schatzmeister Kurt Krampitz und Wolfgang Fechner, Schriftführer Jürgen Stockmann und Eva-Maria Geesing, Beisitzer Hein Dithmer und Pressereferent Klaus-P. Reimer.

 Die 17 Teams, die sich an der Sternfahrt nach Meran beteiligten, erreichten den 23. Platz. Erfolgreicher dagegen war die Sternfahrt nach Stuttgart. Die MSA belegte wieder 3 erste Plätze (= alle Clubwertungen).

 Am 29. Juni führte die MSA wieder ein Geschicklichkeitsturnier in Zusammenarbeit mit dem AGAC auf dem Hauptmarkt in GE durch. Dieser Lauf zählte gleichzeitig für die Gaumeisterschaft des ADAC. 79 Personen nahmen daran teil.

 Endlich gelang es uns in diesem Jahr, dass sich ein MSA Teilnehmer beim Gau-Fahrrad-Geschicklichkeitsturnier qualifizierte. In Hohenlimburg belegte Ralf Gromann den dritten Platz und beim Turnier auf Landesebene reichte seine Fahrkunst für den fünften Platz.

 Die Polizeisternfahrt führte uns nach Mannheim. 46 Teams machten sich auf die verhältnismäßig kurze Strecke und kamen von Berlin auf den 1. Platz. Bester Einzelfahrer war Kurt Festerling. Kurz darauf konnte die MSA wieder einen 1. Mannschaftspreis in Empfang nehmen: Die MSA des PSV Hamburg führte die 1. Internationale Zielfahrt durch, die Teilnahme der 14 Gelsenkirchener reichte für den 1. Platz. Das hervorragende AbschIussfest im Hotel "Inter-Continental" wird allen unvergessen bleiben.

 Der Mitgliederstand betrug am 31. 12. 392.

 Clubsieger wurde Holger Wittmann, Damensiegerin Doris Stockmann und Clubmeister Dagmar Ruppert. Sie verwies bei 2 Orientierungsfahrten und 2 Geschicklichkeitsturnieren die Herren auf die Plätze. Da sage noch einer: "Frau am Steuer....'

 

 1976:

 Das Clubjahr begann recht traurig für die MSA: Am 29. 2. verstarb plötzlich der Mitbegründer der MSA, Hein Dithmer. Er beteiligte sich bis zuletzt aktiv an der Vereinsführung. Durch seinen Tod entstand eine große Lücke, denn seine Erfahrung hat so manche Entscheidung leichter gemacht.

 1976 feierte man das 15jährige Bestehen der MSA. Aus diesem AnIass schrieb man die II. Internationale Zielfahrt nach GE aus. Zwar blieb die Teilnehmerzahl von 155 etwas hinter den Erwartungen zurück, doch kann man auch diese Veranstaltung als erfolgreich einstufen. Ein langfristiger Versuch wurde 1976 gestartet: Zusammenarbeit mit den Nachbarclubs AC Gelsenkirchen und AMC Gladbeck auf sportlichem und touristischem Gebiet. Nach vier Jahren konnten wir aber feststellen, dass sich hierdurch nicht mehr Mitglieder für den Sport gewinnen lassen.

 13 Teams erreichten bei der Sternfahrt Meran den 28. Platz. Ohne Wertung wurde die Internationale Polizeisternfahrt nach St. Etienne abgeschlossen, an der sich 17 Teams beteiligten.

 Ralf Gromann gelang der große Wurf, Landesmeister beim Fahrrad-Turnier zu werden.

 Clubsieger wurden Doris Stockmann und Herbert Reimer, Clubmeister wurde Klaus-Peter Reimer.

 

 1977:

 Bei der Jahreshauptversammlung kam Helmut Barek in den Vorstand. In den Jahresberichten machten der Vorsitzende und der Sportleiter die großen Sorgen deutlich: Nur 12,5% der Mitglieder (31. 12. 76: 369) war jünger als 30. Trotzdem nahmen 1977 mehr Mitglieder an den clubinternen Veranstaltungen teil. Die Meran-Sternfahrt besuchten nur 6 Teams, die Internationale Polizeisternfahrt nach Leiden begeisterte dagegen 29 Teams: Der 1. Mannschaftspreis wurde wieder nach GE geholt. Auch in Wien, die dortigen Motorsportfreunde feierten ihr 50-jähriges Bestehen, war unsere Mannschaft so stark, dass wir auch hier den 1. Platz erreichten, ebenso auch in Hamburg (15Teams).

 Clubsieger wurden Walter Schultze und Marlies Schönenborn, Clubmeister wurde wieder Klaus-Peter Reimer.

 

 1978:

 Durch einige Rücktritte mussten einige Posten im Vorstand neu besetzt werden: Vorsitzende Walter Wittmann und Herbert Reimer, Sportleiter Klaus-Peter Reimer und Jochen Wagner, Schatzmeister Kurt Krampitz und Wolfgang Fechner, Schriftführer Jürgen Stockmann und Helmut Barek und Beisitzer Günter Bednarz.

 Die 25. Sternfahrt "In den Meraner Frühling" brachte den 27 Startern den 17. Platz ein. 35 gemeldete Teams erfuhren bei der Intern. Polizeisternfahrt Bamberg den bisher größten Pokal der MSA. Die Herbstrallye, eine Gemeinschaftsveranstaltung mit den Nachbarclubs, klappte endlich im 4. Anlauf.

 Die Ruhr-Nachrichten berichteten am 16. 11.:

Schürmann/Kolhep Rallyesieger

Nur 21 Wagenteams beteiligten sich an der ersten Herbstrallye, die gemeinsam von der Motorsportabteilung des Polizei SV, dem AC Gelsenkirchen und dem AMC Gladbeck in Scholven ausgerichtet wurde. In vier Klassen wurde gefahren. Zum Test gehörte eine Geschwindigkeitswertung auf abgesperrtem Gelände und eine Orientierungsfahrt über 120 Kilometer. Dabei gab es einige Schwierigkeiten zu bewältigen, die nicht von allen gemeistert wurden. So blieben bei der Geschwindigkeitsprüfung Wagen im tiefen Rasen stecken. Bei der Orientierungsfahrt überprüften fünf Zeitkontrollen, dass nicht zu schnell gefahren wurde. Zielorte waren Marl, Lippramsdorf, Wulfen, Lembeck und Haltern. Die Sieger: Gruppe I (bis 1150 ccm): Stebani/Gubat. Gruppe II (1150 bis 1300 ccm): Daniel/Hüls. Gruppe III (1300 bis 1600 ccm): Schürmann/Kolhep. Gruppe IV (über 1600 ccm): Bömer/Kurth. Das Team Schürmann/ Kolhep gewann auch im Gesamtklassement.

 Erstmalig wurden neben den Fahrrad-Turnieren auch Mofa-Moped-Turniere mit großem Erfolg durchgeführt. Ein Besuch im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF soll hier ebenfalls nicht unerwähnt bleiben.

 Erstmalig wurde der Titel der CIubmeisterin vergeben. Marlies Schönenborn ist der erste Name auf dem Wanderpokal. Bei den Herren ging der Titel an Hans-Jürgen Bösing. Clubsieger wurden Marlies Schönenbom und Walter Schultze.

 

 1979:

 Ermutigt durch die Erfolge der Vorjahre wurde die III. Intern. Zielfahrt nach Gelsenkirchen ausgeschrieben. Dank des Einsatzes der Organisatoren Helmut Barek (wirtschaftlich) und Klaus-Peter Reimer (sportlich) war dies die bisher erfolgreichste Veranstaltung, wenn auch nur 133 Teilnehmer unsere Stadt ansteuerten. Der Pokalsegen beim Abschlussfest wird aber allen unvergessen bleiben.

 Erste Plätze konnten wir aus Stuttgart, Hamburg, Bielefeld und aus Florenz (Polizeisternfahrt) melden. 6-Mofa-Moped-Turniere wurden mit starkem Interesse angenommen. Erstaunlich war die Entwicklung auf gesellschaftlichem Gebiet. Unsere Clubabende (jeden 3. Freitag im Monat) erfreuten sich immer größerer Beliebtheit. Waren es bei der letzten Neuauflage im Oktober 78 nur 5 Personen, so stieg die Zahl der Interessenten mittlerweile auf über 40. Es hat sich gezeigt, dass nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Pensionäre erscheinen.

 Clubmeister wurden Marlies Schönenborn und WiIfried Pascheka, Clubsieger - nun schon zum 3. Mal hintereinander - Marlies Schönenborn und Walter Schultze.

 

 1980:

 Es war das 20. Jahr in der Geschichte der MSA und ebenso erfolgreich wie die "Vorgänger". Außer der Sternfahrt Meran (14 Teams) brachten die Polizeisternfahrt Berlin (34 Starter) und die Zielfahrt Bielefeld (20 Starter) wieder 1. Mannschaftsplätze ein. Bei den Mofa-Moped-Fahrern gelang es unseren Jugendlichen Marion Bednarz und Martin Jäger beim Gau Turnier in Menden hervorragende Plätze zu belegen: Marion Platz 3 und Martin Platz 1 und damit Gausieger!!! Beim Bundesturnier in Düsseldorf erreichte er dann einen ausgezeichneten 10. Platz. Dazu die Ruhr Nachrichten vom 23. 9. 80:

Martin Jaeger Landesmeister auf dem Moped

Qualifikation zur Deutschen beim ADAC-Gauturnier

Zwei Erfolge verbuchte die Motorsportabteilung der Polizei Gelsenkirchen beim Endturnier der Mofa-Mopedfahrer in Menden bei Unna. Drei heimische Fahrer waren zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Düsseldorf im kommenden Monat gemeldet. Martin Jaeger belegte den ersten Platz mit seinem Moped. Er wird für seinen Gelsenkirchener Verein um die Deutsche Meisterschaft kämpfen. Der Jubel im Team der Gelsenkirchener bei der Siegerehrung war dementsprechend groß.

Marion Bednarz erreichte den dritten Platz. Nicht so gut schnitt der zweifache Stadtmeister Uwe Waschinski ab. Er konnte nicht mit einem eigenen Fahrzeug starten und war auf ein Mofa des ADAC angewiesen. Da er sich noch nicht damit vertraut gemacht hatte, stürzte er auf einer Slalomstrecke. Waschinski blieb unverletzt, der Traum von der Westfalenmeisterschaft-West und der Deutschen Meisterschaft vorbei.

Der gesamte Vorstand der Motorsportabteilung der Polizei war mit nach Menden gefahren, um das Turnier zu beobachten. Helmut Barek teilte während der Veranstaltung mit, dass er versuchen wolle, im kommenden Jahr die Meisterschaft in Gelsenkirchen ausfahren zu lassen. Das Sportzentrum Schürenkamp würde sich seiner Meinung nach dafür sehr gut eignen.

 Auf starkes Interesse stieß das Gummi-Mayer-Wagen-Turnier. Dazu die Buersche Zeitung vom 9.6.80:

Halber Punkt fehlte unsrer Sportredaktion beim ADAC-Turnier

AnIässlich eines Geschicklichkeitsturniers, das die Motorsportabteilung des PSV/ADAC, organisierte, hatte auch Organisator und Pressesprecher Klaus-Peter Reimer einen Wettbewerb für die Sportredaktion der heimischen Tages-Sportredaktionen der heimischen Tages-zeitungen ausgeschrieben.

Jeweils zwei Redakteure einer jeden Zeitung wurden als Team gewertet. Für die "Sportleute" war es gar nicht so einfach, dem verzwickten Kurs zu folgen. Dennoch aber zogen sich alle halbwegs achtbar aus der Affäre.

In der Endabrechnung lag die WAZ einen halben Punkt vor unserer Zeitung, die RN bildeten das Schlusslicht.

 Erstmalig wurden im Juli ein Grillabend in Lembeck und im August eine Kinderrallye durchgeführt.

 Clubmeister wurden Marlies Schönenborn und Peter Wittmann, die Clubsiegertitel gingen wieder an Marlies Schönenborn und Walter Schultze.

 Der Mitgliederstand am 31. 12. 80: 365.

 

 1981:

 In diesem Jahr feierte die MSA ihr 20-jähriges Bestehen. Umfangreiche Veranstaltungen wurden aus diesem Anlass in den Terminkalender aufgenommen: 190 Motortouristen beteiligten sich an der 4. Internationalen Zielfahrt nach Gelsenkirchen, das Gau-Wagen-Turnier stieß auf großes Interesse. Darüber hinaus war die MSA Ausrichter des Gau-Endturniers der Fahrrad-, Mofa- und Mopedfahrer. Die Internationale Polizeisternfahrt führte nach Krems/Österreich. Der 1. Mannschaftspreis ging wieder an die MSA. Im August wurde der Grillabend in der Lembecker Scheune mit einer Jux-Rallye verbunden.

 Zu einer wesentlichen Umbesetzung im Vorstand kam es bei der Jahreshauptversammlung: "20 Jahre Vorstandsarbeit sind genug, ich lege mein Amt nun in jüngere Hände", mit diesen Worten verabschiedete sich Walter Wittmann als Vorsitzender der MSA. Für seine Verdienste um die MSA wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt und mit der goldenen MSA-Ehrennadel ausgezeichnet. Nachfolger von Walter Wittmann wurde der bisherige stellvertretende Vorsitzende, Herbert Reimer. Der weitere Vorstand: 2. Vorsitzender Helmut Barek, Sportleiter Klaus-Peter Reimer und Jochen Wagner, Schriftführer Jürgen Stockmann und Günter Bednarz, Schatzmeister Kurt Krampitz und Wolfgang Fechner und Beisitzer Klaus Schönenborn.

 Clubmeister wurden Marlies Schönenborn und Peter Wittmann, Clubsieger Marlies Schönenborn und Herbert Reimer.

 

 1982:

 Auch dieses Clubjahr begann recht traurig für die MSA: Am 17.1. verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit der Schatzmeister, Kurt Krampitz. Bis zu seinem Tod hielt er die Finanzen der MSA in Ordnung.

 Die Polizeisternfahrt führte nach Kassel, die MSA war wieder die stärkste Gruppe. Erfolgreich für die MSA verlief auch der sportliche Wettbewerb - eine Orientierungsfahrt - bei dieser Veranstaltung: Von 103 gestarteten Teams erreichten Klaus Schönenborn und Gerd Leuchtmann Platz 1 und Klaus-Peter Reimer und Herbert Reimer Platz 2. K.-P. Reimer musste diesen Platz mit einem Getriebeschaden teuer bezahlen.

 Bei der Jahreshauptversammlung kam Gerd Leuchtmann als Beisitzer neu in den Vorstand.

 Clubmeister wurden Marlies Schönenborn und Klaus Schönenborn; Clubsieger Marlies Schönenborn und Klaus Schönenborn. Am 13.2. wurde die Jugendgruppe der MSA gegründet. Erster Jugendsieger wurde Stefan Kusmierz.

 

 1983:

 Wieder ein trauriger Beginn eines Clubjahres: Am 10.2. verstarb der Ehrenvorsitzende und Mitbegründer der MSA, Walter Wittmann. Durch seinen Tod entstand eine große Lücke, denn seine Erfahrung hat so manche Entscheidung leichter gemacht.

 Turnusgemäß wurde die 5. Internationale Zielfahrt nach GE ausgeschrieben. 134 Teilnehmer steuerten unsere Stadt an.

 Nur eine kleine Gruppe beteiligte sich an der Internationalen Polizeisternfahrt, die in diesem Jahr nach Zaragoza/Spanien führte. 1. Mannschaftspreise bei den Zielfahrten Bielefeld und Bodenfelde gingen an die MSA.

 Erstmalig wurde eine Orientierungsfahrt nach anderem "Strickmuster" durchgeführt: frei nach der ARD-Fernsehserie "Rätselflug" wurde eine "Rätselfahrt" organisiert. 11 Objekte im Landkreis RE wurden den Teams per Telefon verschlüsselt durchgegeben. Sofern man dann nicht wusste, wohin die Fahrt gehen sollte, hatte man die Möglichkeit, zwei Nach-Fragen zu stellen, allerdings gab es dafür Strafpunkte. Alle Punkte mussten angefahren werden, um dort Fragen beantworten zu können.

 15 MSA-Mitglieder beteiligten sich mit einem Grundkurs (März) und einem Aufbaukurs (Oktober) an einem Sicherheitstraining in Haltern.

 In der Clubmeisterschaft und -siegerschaft "blieb alles beim alten". Marlies und Klaus Schönenborn sicherten sich wieder beide Titel. Jugendsieger wurde Holger Czudzowitz.

 

 1984:

 Sehr aktiv verlief das Jahr 1984: Wagen-Geschicklichkeitsturniere wurden in Zusammenarbeit mit den Firmen McDonald's, Renault Stüben und Ford Mohag durchgeführt. Die Sternfahrt Stuttgart brachte uns wieder den 1. Mannschaftspreis, bei der Polizeisternfahrt nach Luzern ging der 2. Platz an die MSA. Erstmalig wurde eine Fahrrad-Rallye durch das Münsterland durchgeführt.

 Ein Novum gab es in der Meisterschaft: Die einzelnen Ehepartner kamen in der Damen- und Herrenwertung jeweils auf die gleichen Plätze. Clubmeister wurden Marlies und Klaus Schönenborn vor Ulrike und Klaus-Peter Reimer und Ingrid und Hans-Jürgen Bösing. Clubsieger wurden ebenfalls Marlies und Klaus Schönenborn. Der Titel des Jugendsiegers ging an Holger Czudzowitz.

 Ein Leserbrief erreichte die Redaktion unserer Clubzeitschrift Ende 1984. Ich will ihn auch an dieser Stelle veröffentlichen, denn er spiegelt das Verhältnis MSA - Presse wider:

Zu töff - töff 4/84: "Die Presse zu Gast"

„Der eine trägt des Holz, der andere wärmt sich daran," stand in eurer letzten Ausgabe zu lesen Wir haben uns gut gewärmt. "Es berichteten Amateure über Profis" schriebt ihr in der letzten töff-töff. Es ist euch gut gelungen; in einer Ausführlichkeit, die wir euch im Gegenzug kaum bieten können. Auch wenn ihr zum Abschluss des Berichts "mehr vom Sport" und über eure eigenen Leistungen berichtet, war der Presselauf sicherlich auch ein netter Sport für uns. Kurzum, euren traditionellen Presselauf finde ich gut, gibt er euch die Möglichkeit, mit uns mehr als üblich ins Gespräch zu kommen, und gibt er uns im Gegenzug die Möglichkeit, euren Sport einmal näher kennen zulernen - das soll ja nicht von Schaden sein, wenn man mitunter darüber schreiben muss!

Wolfgang Kerkhoff Sportredakteur der WAZ

 

 1985:

 Einen internationalen Erfolg gab es für unsere Motorsportler bei der Polizeisternfahrt Köln: Bei einem Geschicklichkeitsturnier mit 203 Startern siegte Klaus Schönenborn, Platz 5 für Gerd Leuchtmann. Aber auch unsere Damenriege brauchte sich nicht zu verstecken: In der Damenwertung siegte Gudrun Leuchtmann vor Ulrike Reimer, Platz 5 für Marlies Schönenborn. Mit 49 Teams war die MSA drittstärkste Mannschaft bei dieser Sternfahrt.

 Klaus-Peter Reimer wurde in Köln zum Pressereferenten der International Police Motor Corporation (IPMC) berufen.

 Clubmeister wurden Marlies Schönenborn und Gerd Leuchtmann, Clubsieger Marlies Schönenborn und Herbert Reimer. Marlies Schönenborn konnte ihre Titel nun schon zum 8. bzw. 9. Mal erreichen. Jugendsieger wurde Jörg Kniest. Der Mitgliederstand am 31.12.85: 358.

 

 1986:

 Die MSA feierte wieder ein Jubiläum: 25 Jahre MSA! Viele Veranstaltungen wurden aus diesem Anlass in den Terminkalender aufgenommen: die 2. Internationale Jubiläums-Sternfahrt (16.-18.5.) führte 110 Sternfahrer nach Gelsenkirchen, die Verkehrssicherheitstage (14.-17.5.) wurden mit 4 mobilen Testwagen des ADAC erfolgreich am Verkehrshof durchgeführt, der Heimatwettbewerb "Ruhrgebiet" (15.3.-15.10.) mit 189 Teilnehmern, die Ehrung der ADAC-Mitglieder für 25jährige Mitgliedschaft (18.4.), Fahrrad-, Mofa- und Moped-Turniere sowie weitere clubinterne Veranstaltungen.

 Die Polizeisternfahrt führte uns wieder nach Leiden / NL.

 Clubmeister wurden Marlies Schönenborn und Gerd Leuchtmann; Clubsieger Marlies Schönenborn und Herbert Reimer

 Der Mitgliederstand am 31.12. 409.

 

 1987:

 Die Polizeisternfahrt führte uns nach München – die IPMC-Europameisterschaft wurde eingeführt. Erstmals wurde eine Polizeimeisterschaft im Motorsport von der MSA durchgeführt, dafür wurde die Clubmeisterschaft ausgesetzt. Die MSA beteiligte sich auch an einem ADAC-Parkhaustest, dessen Ergebnisse bei den Betreibern große Resonanz hervorrief.

 Clubsieger wurden Gudrun Leuchtmann und Herbert Reimer. 432 Mitglieder hatte die MSA am Jahresende.

 

 1988:

 Bei der EURO 88 gaben MSA-Mitglieder den in- und ausländischen Fans an einem Info-Wagen des ADAC bereitwilligst Auskünfte. Die Polizeisternfahrt führte nach Bremen mit einer Orientierungsfahrt für die EM.

 Die Meisterschaft war weiterhin ausgesetzt, Clubsieger wurden Gudrun Leuchtmann und Dietmar Reinhardt.

 Das MSA-Vermögen überschritt erstmals die 25.000.—DM Marke.

 

 1989:

 Die Polizeisternfahrt ging nach Basel. Im Vorfeld wurde bekannt, dass bei dem EM-Lauf alle Teilnehmer ein mit Wasser gefülltes Pinnchen auf dem Dach des PKW durch den Parcours zu bringen hatten. Ein Trainingsnachmittag auf dem Polizeihof brachte allen das nötige Sicherheitsgefühl. Nur einer brachte es dann in Basel fertig, sich schon auf den ersten Metern vom Ballast zu befreien: Unser damalige Sportleiter kpr! Erstmals führte die MSA ein Krad-Turnier als Polizei-Meisterschafts-Lauf durch.

 Nach 2 Jahren Pause wurde die Meisterschaft wieder veranstaltet: Clubmeister wurden Gudrun Leuchtmann und Gerd Leuchtmann, Clubsieger Gudrun Leuchtmann und Herbert Reimer. 424 Mitglieder zählte die MSA.

 

 1990:

 Die ersten IPMC-Europameister wurden bei der Polizeisternfahrt in Zaragoza geehrt: Die MSA kam auf Platz 7 in der PKW-Mannschaftswertung. Damit war ein alter Vorwurf von WAZ-Sportredakteur, Wolfgang Kerkhoff, widerlegt: Masse bringt Pokale! Auch sportlich konnte die MSA sich sehen lassen.

 Bei einem öffentlichen Geschicklichkeitsturnier bei Ford MOHAG war Max Schautzer prominentester Starter.

 Klaus Kubiak kam als Beisitzer in den Vorstand.

 Clubmeister wurden Inge Bösing und Klaus Stolle, Clubsieger Herbert Reimer und Erika Stolle.

 

 1991:

 Im Jubiläumsjahr (30 Jahre MSA) wurde die 2. Internationale Jubiläums-Sternfahrt mit 150 Sternfahrern durchgeführt. Hans-Josef Funke kam als stellvertretender Vorsitzender und Thomas Meier als Beisitzer in den Vorstand.

 Die Polizeisternfahrt führte uns im Mai nach Lignano / Italien.

 Clubmeister: Ulrike Reimer und Gerd Leuchtmann, Clubsieger Erika Stolle und Herbert Reimer. Die Richtlinien für die Clubsiegerschaft wurden grundlegend geändert, dafür die Sparte „Touristik-Siegerschaft“ eingeführt. Erster Sieger hierbei wurde Herbert Reimer.

 429 Mitglieder hatte die MSA am Jahresende.

 

 1992:

 Erstmals in der langen Geschichte der IPMC war eine Stadt aus dem früheren Ostblock Gastgeber des internationalen Polizistentreffens: Budapest. Die MSA war mit 3 Polizei-Fahrzeugen dort vertreten, um Werbung für die 48. Internationale Polizeisternfahrt Ruhrgebiet 1994 zu machen.

 Clubmeister: Gudrun Leuchtmann und Gerd Leuchtmann, Clubsieger: Ulrike Reimer und Gerd Leuchtmann, Touristiksieger: Herbert Reimer.

 

 1993:

 Nach 20 Jahren Vorstandsarbeit stellte sich Herbert Reimer nicht mehr der Wiederwahl und wurde zum Ehrenvorsitzenden der MSA und zum Ehrenmitglied des PSV ernannt. Hans-Josef Funke wurde von der Jahreshauptversammlung zum neun Vorsitzenden gewählt, Dagmar Heer kam als Beisitzerin in den Vorstand.

 Clubmeister: Ulrike Reimer und Gerd Leuchtmann, Clubsieger: Ulrike Reimer und Herbert Reimer, Touristiksieger: Herbert Reimer.

 

 1994:

 Höhepunkt in der Geschichte der MSA war die Ausrichtung der 48. Internationalen Polizeisternfahrt Ruhrgebiet, die wir in Zusammenarbeit mit den Clubs aus Bochum, Duisburg und Mülheim an der Ruhr durchführten. Es ist uns gelungen, den auswärtigen Sternfahrern unsere Region bestens darzustellen und Vorurteile abzubauen.

 Die 2. EM-Runde der IPMC endete bei den Kradfahrern mit Platz 5 für Uwe Külbel und Platz 10 für Andreas Kretzschmann. In den Mannschaftswertungen kam die MSA auf Platz 5 (Krad) und Platz 7 (PKW).

 Das MSA-Vermögen wurde durch den Kauf eines Zeltes, einer Lichtschranke und von Pylonen etwas umgeschichtet.

 Clubmeister: Ulrike Reimer und Klaus-P. Reimer, Clubsieger Ulrike Reimer und Klaus-P. Reimer, Touristiksieger: Herbert Reimer.

 

 1995:

 Wieder ging es im Rahmen der Polizeisternfahrt in Richtung Osten: Torun in Polen war Gastgeber des Treffens.

 Clubmeister: Ulrike Reimer und Klaus Kubiak, Clubsieger: Ulrike Reimer und Hans-Josef Funke, Touristiksieger: Herbert Reimer.

 

 1996:

 Bei der Jahreshauptversammlung kam Henryk Kruczewski als Beisitzer in den Vorstand.

 Die MSA feierte ein weiteres Jubiläum: 35 Jahre MSA und schrieb die 3. Internationale Jubiläums-Sternfahrt aus: Leider kamen nur wenige in unsere Stadt, so dass diese Veranstaltung erstmals in der Geschichte der MSA mit einem Verlust endete.

 Um die Turniergeräte besser transportieren zu können, kaufte die MSA einen eigenen Anhänger. Die Polizeisternfahrt in München blickte auf 60 internationale Polizeisternfahrten zurück. Die Ausstellung wurde vom IPMC-Pressereferenten K.-P. Reimer zusammengestellt.

 Vorsitzender Hans-Josef Funke trat im Juli aus persönlichen Gründen von seinem Posten zurück.

 Clubmeister: Ulrike Reimer und Jürgen Stockmann, Clubsieger: Ulrike Reimer und Klaus-P. Reimer, Touristiksieger: Herbert Reimer.

 Der Mitgliederstand betrug 357.

 

 1997:

 Auf der Jahreshauptversammlung wurde Klaus-Peter Reimer zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ronald Sander wurde zum Stellvertreter gewählt.

 In Zusammenarbeit mit dem ADAC führten wir die BUGA-Sternfahrt nach Gelsenkirchen durch. Die Polizeisternfahrt zeigte uns die Südtiroler Gemeinde Tramin. Erstmals lud die MSA zu einem Brunch als Jahresfest ein und war von dem Erfolg überwältigt.

 Clubmeister: Ulrike Reimer und Gerd Franke, Clubsieger: Ulrike Reimer und Herbert Reimer, Touristiksieger: Herbert Reimer.

 

 1998:

 Bei der Polizeisternfahrt in Graz endete die 3. EM-Runde. Leider konnten wir uns gegenüber der letzten nicht verbessern: In den Mannschaftswertungen erreichten wir Platz 8 (PKW) und Platz 11 (Krad). Der Besuch des Salzbergwerks wird vielen unvergessen bleiben.

 Clubmeister: Ulrike Reimer und Gerd Franke, Clubsieger: Ulrike Reimer und Herbert Reimer, Touristiksieger: Herbert Reimer.

 327 Mitglieder zählte die MSA am 31.12.

 

 1999:

 Wieder führte uns die Polizeisternfahrt nach Budapest. Claudia Retzki wurde Deutsche Meisterin beim Krad-Geschicklichkeits­turnier, Klaus-P. Reimer zum Rechnungsprüfer des ADAC gewählt. Dieter Klein kam als Beisitzer in den Vorstand der MSA.

 Clubmeister: Ulrike Reimer und Ronald Sander, Clubsieger: Ulrike Reimer und Herbert Reimer, Touristiksieger: Herbert Reimer.

 

 2000:

 Wieder trafen sich die Polizeisternfahrer in Leiden. Die Hälfte unserer Gruppe war auf dem Campingplatz in Katwijk, der Rest in einem dortigen Hotel. Mit einem Streifenwagen konnten wir für die Polizei werben.

 Die MSA war seit Mitte des Jahres im Internet vertreten: www.msa-psv-gelsenkirchen.de !

 Für unsere Jugend wurde ein Motor-Roller angeschafft. Die Jüngsten siegten beim ADAC-Jugend-Wettbewerb: „Wie würde ich eine Hauswand bemalen“. Haus Heege stellte dafür eine Hauswand zur Verfügung, so dass die Wand praxisgerecht bemalt werden konnte. Jennifer Retzki wurde Gaumeisterin beim Fahrrad-Turnier, beim Bundesturnier kam sie in Berlin auf Platz 6. Claudia Retzki konnte ihren Meistertitel erfolgreich verteidigen und wurde wieder Deutsche Meisterin.

 Clubmeister: Claudia Retzki und Klaus Kubiak, Clubsieger: Ulrike Reimer und Herbert Reimer, Touristiksieger: Herbert Reimer.

 

 

Fortsetzug folgt